Arsen und Spitzenhäubchen

von Joseph Kesselring


mit: Ksch. Elfi Hoppe, Sigrun Schneider-Kaethner, Guido Wachter, Thomas L. Dietz, Toni Schatz, Stefan Kiefer, Julia Ribbeck, Ksch. Rudolf Bellgrasch, Carsten Clemens, Manuel Klein, Uwe Kramer


Regie: Isabel Osthues
Bühne: Achim Römer
Kostüme: Regina Rösing

Premiere: 13. Januar 2006
Staatstheater Oldenburg

 

Wir befinden uns bei den beiden liebenswerten Tantchen Martha und Abby Brewster. Aber in was für eine Gesellschaft sind wir hier geraten? Wer harmlos ist, wird umgebracht. Die reizendsten Leute haben Leichen im Keller. Der einzige wirklich böse Mensch sieht nur wegen eines Kunstfehlers auch so aus. Der Arzt ist ein Mord­geselle. Der Pfarrer sorgt sich einzig um den guten Ruf seiner Tochter. Die Polizisten sind zu dumm oder zu selbstsüchtig, um zu verstehen, was wirklich passiert. Und glücklich ist nur, wer glaubt, er sei jemand anderer. Neffe Mortimer Brewster wird beinahe ermordet und darf, um heil aus dem Schlamassel herauszukommen, vor Lug und Trug nicht zurückschrecken. Und das soll lustig sein? Ja, das ist sogar sehr lustig!


Die pechschwarze Komödie »Arsenic and Old Lace« war in den frühen 1940er Jahren eines der erfolgreichsten Bühnenstücke am New Yorker Broadway. Der amerikanische Autor Joseph Kesselring (1902–1967) blieb abgesehen von diesem Stück, das nicht zuletzt wegen der Verfilmung von Regisseur Frank Capra 1944 weltberühmt wurde, weitgehend unbekannt.

 

Text: Staatstheater Oldenburg
Fotos: Hans Jörg Michel