Die Räuber

von Friedrich Schiller


mit: Agnes Richter; David Allers, Gerrit Frers, Marko Gebbert, Immanuel Humm, Siegried Jacobs, Ksch. Siegfried Kristen, Stefan W. Wang, Ralf Wegner, Felix Zimmer


Bühne: Julia Krenz
Kostüme: Julia Borchert
Musik: Patrick Schimanski, Antonio Palesano

Premiere: 10. Mai 2007
Schauspiel Kiel

 
Der alte Maximllian Moor liebt seinen Sohn Karl über alles. Doch dessen jüngerer Bruder Franz hetzt voller Neid den Vater gegen Karl auf, indem er mit fingierten Briefen vortäuscht, sein Bruder führe ein ebenso ausschweifendes wie gesetzwidriges Leben. Um die Intrige perfekt zu machen, schreibt Franz auch Karl einen Brief, in dem der Vater angeblich seinen Sohn verstößt und enterbt.
So beschließt Karl zusammen mit seinem Freund Spiegelberg, tatsächlich das Leben zu führen, das sein Bruder ihm nur angedichtet hatte: "Ich habe keinen Vater mehr, ich habe keine Liebe mehr, und Blut und Tod soll mich vergessen lehren, dass mir jemals etwas teuer war!" Er wird der Anführer einer kleinen Gruppe brutaler Räuber. Während­dessen spinnt Franz seine Intrige weiter: Er macht den alten Moor glauben, Karl sei tot, und meint, durch diese Nachricht dem gebrechlichen Vater den Rest geben zu können. Zudem versucht er, Karls Verlobte Amalia für sich zu gewinnen. Als Franz sich als neuer Herr am Ziel seiner Wünsche glaubt, kehrt Karl jedoch ins väterliche Schloss zurück, um noch einmal Amalia zu sehen.

 

Text: Schauspiel Kiel
Fotos: Struck